1.Kommandant Günther Hummel

                              2.Kommandant Hans Maurer

                              Vorstand Klaus Knörr

                              Schriftführer Helmut Grillenberger

                              Kassier Markus Schröppel

100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wernsbach

Am 23. November 1898 wurde laut Bestätigung vom königlichem Bezirksamt Ansbach (Bezirksamtmann Reubold) die Freiwillige Feuerwehr Wernsbach gegründet. 23 Männer wurden als Gründungs­mitglieder eingetragen. Der erste Kommandant der Wehr war Johann Braun, der erste Vorstand Georg Michael Nusselt. Am 18. Januar 1899 fand eine vorberatende Versammlung des Orts-ausschußes, bestehend aus den 5 höchst besteuerten Bauern oder Ökonomen, wie es zu dieser Zeit noch hieß statt. Der Grund der Beratung war, die Anschaffung und Finanzierung einer vierrädrigen Saug und Druckspritze, nebst dazugehöriger Ausrüstung, sowie die Erbauung eines Spritzenhauses. Ebenfalls am 18. Januar um 19.00 Uhr fand dann eine Ortsgemeinde­versammlung statt. Gegenstand der Beratung war ein Beschluß über die Vorschläge des Ortsausschußes bezüglich der Anschaffung und Finanzierung von Feuerwehrgeräten und der Erbauung eines Spritzen­hauses.

Die 15 Anwesenden wurden sich einig, noch in diesem Jahr die Spritze und alles Zubehör anzuschaffen. Die Finanzierung sollte anteilsmäßig über die Steuer umgelegt werden.

Das Spritzenhaus sollte dann im nächsten Jahr gebaut werden. Zu­sätzlich sollte noch ein Darlehen mit 4 % Zinsen aufgenommen werden.

Die Saug und Druckspritze Baujahr 1899 befindet sich heute noch in funktionsfähigem Zustand in unserem Besitz. Ebenfalls noch vorhanden ist eine zweirädrige hölzerne Schiebeleiter mit Seilzug aus dem Jahr 1917.

1914- 1918 kaum 16 Jahre alt begann auch für die Wernsbacher Feuerwehr der erste Weltkrieg. Sieben Wernsbacher mußten ihr Leben lassen, davon 3 Kameraden der Feuerwehr. Nach Kriegsende im Jahre 1919 sind erstmals wieder sechs Mit­glieder in die Feuerwehr eingetreten. 1936 zu Beginn des NS Regimes wurden die beiden Wehren Wernsbach und Neuses zusammengelegt.Bis zur Zusammenlegung hatte die Wernsbacher Wehr 25 aktive Mitglieder, mit Neuses zusammen 36, davon 14 Wernsbacher. Kommandant war zu dieser Zeit Leonhard Beß aus Neuses . --1945 Der zweite Weltkrieg war zu Ende 10 Männer aus Wernsbach kehrten nicht mehr Heim, davon 5 Kameraden der Feuerwehr.

1948 wurden die beiden zusammengelegten Wehren Wernsbach undNeuses wieder selbständig. :    Die Freiwillige Feuerwehr Wernsbach unter Kommandant GeorgLimberger. Von Bränden in den vergangenen 50 Jahren ist inWernsbach nichts bekannt.Es ist jedoch anzunehmen, nachdem in Neuses von 1911 bis 1937vier Großbrände waren, daß die Wernsbacher Wehr dort Löschhilfegeleistet hat. Auch nach Windsbach und Bechhofen mußte die Wehrlaut Statistik des öfteren ausrücken.

1949 fand in Windsbach die erste Großübung mit den umliegenden Wehren statt. Die Wernsbacher Wehr lies anschließend ein Gruppen­photo anfertigen .

1953 Ein neues Zeitalter ist herreingebrochen. Die Wernsbacher Wehr erhält ihre erste Motorspritze, eine Paul Ludwig j,TS 6/6" mit Zweitaktmotor für 3.129 DM und Zubehör für 2.233 D^vt. An einer Generalversammlung im Gasthaus Grüber beschlossen 29 Einwohner von Wernsbach, daß pro Anwesen zusätzlich 1A der zu zahlenden Gemeindesteuer zur Errichtung einer Feuerwehrkasse ein-gehöben wird, um Geräte und Aüsrüstungsgegenstätide anzuschaffen. Der Betrag ergab einen Grundstock von 343 DM, Dieses Geld hätte allerdings nicht ausgereicht für die Beschaffung in diesem Jahr, wenri nicht der brste Feuerwehrbäll in der Wernsbacher Weht abgehalten worden wäre. Der Erlös hier rur waren 111 DM. Angeschafft wurden 13 Überschnallkoppel für 69,30 DM und 15 Helme für 285 DM. Von dem eingegangenem Geld sind also 99,70 DM übriggeblieben. 1955 Das alte Gerätehaus ist zu klein geworden. Deshalb wurde das alte nicht mehr gebrauchte Gemeindehaus abgerissen, und an der gleichen Stelle ein neues Feuerwehrgerätehaus, mit Schlauchtrocken­turm errichtet. Die Baukosten betrugen abzüglich Eigenleistung 7.000 DM. An Zuschuß erhielte die Gemeinde 1.800 DM. Auch eine Motorspritze bewegt sich nicht von alleine. Deshalb erhielten wir 1958 einen geschlossenen Tragkraftspritzenanhänger für 2.960 DM und 1961 das noch fehlende Kleingerät und die entsprechenden Ausrüstungsgegenstände.

Im Juli 1962 hat es in Wernsbach seit 92 Jahren das erste mal wieder gebrannt. Eine Schleppergarage und ein Schuppen im Anwesen Betz Georg brannten durch Selbstentzündung eines Schleppers ab.1964 legte eine Gruppe unserer Feuerwehr ihre erste Leistungsprüfung der Stufe I ab.

1967 baute die Gemeinde Wernsbach auf das Drängen des Gemeinde­rates und Feuerwehrkameraden Karl Wißmüller, ein geschlossenes Feuerlöschbassin am Geißberg. Der Behälter wird vom Überlauf des Trinkwasserbassins der Wassergenossenschaft Wernsbach gespeist, und hat ein Fassungsvermögen von 150 m3. Man kann mit zwei Pumpen an den A Kupplungen direkt anschließen. Die Baukosten beliefen sich auf 50.276 DM. An Zuschuß erhielt die Gemeinde 10.000 DM. 1971 Erhielt unsere Wehr sozusagen als Abschiedsgeschenk, unserer alten Gemeinde einen luftbereiften Schlauchanhänger und ein Stand­rohr für einen Unterflurhydrant. Ebenfalls in diesem Jahr am 25. Dezember, konnten die ersten langjährigen aktiven Mitglieder nach Kriegsbeginn geehrt werden. Landrat Rosenhauer überreichte die jeweiligen Urkunden und Abzeichen: für 40jährigen aktiven Dienst an Karl Wißmüller, für 25 Jahre an die Kameraden, Alfred Helber> Michael Luczka, Hans Schmidt, Leonliard Murr und den erst seit kurzem zurückgetretenen langjährigen Kommandanten Fritz Ostertag.

An den Dank des Landrates schloß sich auch Kreisbrandinspektor Hufnagel an, und sprach den Wunsch aus, daß die beiden Ortswehren Wernsbach und Neuses, auch nach der Trennung der politischen Gemeinde noch gut zusammenarbeiten, so daß auch weiterhin ein ausreichender Feuerschutz gewährt bleibt. Für Bürgermeister Schwab war diese Ehrung die letzte Amtshandlung in Wernsbach. Die ehemals selbständige Gemeinde Wernsbach wurde mit dem 1. Januar 1972 getrennt. Wernsbach wurde nach Neuendettelsau eingemeindet, Neuses und Wernsmühle nach Windsbach. Wenn auch einige Bürger von Wernsbach die Eingemeindung herbeigesehnt haben, so muß doch aus der Sicht eines Feuerwehrmannes und Bürgers gesagt werden, daß unsere alte Gemeinde sehr viel für den Feuerschutz und somit auch für die Allgemeinheit getan hat.

Zu Ernstfallen mußte die Wernsbacher Wehr in den sechziger Jahren 4 mal ausrücken, l mal zu einem Flächenbrand in der Wernsbach Flur und 3 mal zu Löschhilfen nach Neuendettelsau.

Auf Anraten des Landratsamtes wurde an der Generalversammlung am 22. Januar 1974 auch in Wernsbach ein Feuerwehrverein gegründet. Die Mustersatzung des Landratsamtes wurde angenommen. Der Kommandant wurde als Vorstand gewählt.

Während der NS Zeit und bis zur Eingemeindung war immer der je­weilige Bürgermeister auch Vorstand der Feuerwehr. Ebenfalls an diesem Abend wurde unser dienstältester Feuerwehrmann, Karl Wißmüller zum ersten Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wernsbach ernannt.Am 28. März 1976 legte erstmals nach 12 jähriger Pause wieder eine Gruppe die Leistungsprüfung ab. Von diesem Zeitpunkt an wurden in regelmäßigen Abständen Leistungsprüfungen aller Stufen abgenommen.

Im Rahmen der Generalversammlung am 15. März 1977, konnten wieder 2 Kameraden für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt werden. Und zwar Gruppenführer Georg Maurer und Schriftführer Karl Fleischer. Am 8. Dezember 1978 wurden zum erstenmal in der Nachkriegsge­schichte die Ämter Kommandant und Vorstand getrennt. Als erster Vorstand aus den Reihen der Feuerwehr wurde Helmut Schröppel gewählt.

In der Nacht vom 17. auf 18. Mai 1979 läuteten die Kirchenglocken, das bedeutete zu dieser Zeit bei uns noch Feuer. Ein Brand war im Anwesen Johann Wagner ausgebrochen, und griff rasch auf die direkt angebauten Gebäude von Johann Schmidt über. Die Freiwillige Feuerwehr Wernsbach war in kürzester Zeit zur Stelle und löschte mit 3 C-Rohren über den Stalltüren, während sich ein Teil der Mannschaft um die Tiere in den Ställen kümmerte. Kurz nach der Wernsbacher Wehr, trafen die Stütz­punktwehren Neuendettelsau und Windsbach mit allen Fahrzeugen ein. Außerdem nach einander alle Wehren der Nachbarorte, so daß dem Feuer mit 200 Mann und 20 Strahlrohren zuleibe gerückt werden konnte. Trotzdem brannten 5 Wirtschaftsgebäude der Familie Wagner und Schmidt, bis auf die Grundmauern nieder. Die beiden Wohnhäuser konnten gerettet werden. Auch das benachbarte Anwesen Stinzendörfer das durch die starke Hitzeentwicklung sehr gefährdet war konnte gehalten werden. Auch Menschen und Tiere kamen nicht zuschaden. Der Sach­schaden betrug 400.000 DM. Gegen 4.00 Uhr konnten die meisten Wehren wieder abziehen. Die Wernsbacher Wehr blieb zur Brandwache und half mit den anderen Wernsbachern am nächsten Tag bei den Aufräumungsarbeiten. Nur dem gezielten Einsatz aller anwesenden Wehren ist es zu verdanken, daß eine noch größere Katastrophe ver­hindert werden konnte.

-Herzlichen Dank an alle die uns geholfen haben-Den stundenlangen Einsatz unter Vollast war unsere alte TS 6/6 nicht mehr gewachsen, Deshalb erhielten wir von der Gemeinde Neuen­dettelsau am 30. September im Rahmen einer Großübung eine neuen Ziegler Trokomat TS 8/8 für 9.186,24 DM.

Am 4. Dezember 1980 konnten wieder 3 verdiente Mitglieder geehrt werden. Fritz Ostertag für 40 Jahre, Johann Schmidt und Hans Sichart für 25 Jahre aktiven Dienst. Außerdem wurde Fritz Ostertag und Hans Frauenschläger zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Am 17. Juni 1982 mußte unsere Feuerwehr zu einem Heizungsbrand im Anwesen des Kameraden Erwin Scheuerlein ausrücken.Wegen der starken Rauchentwicklung konnten wir jedoch nicht bis zum Brandherdvordringen. Erst die Stützpunktfeuerwehr Neuendettelsau konnte mit schwerem Atemschutz den Schwelbrand in kurzer Zeit ablöschen.

17. Juli 1982, 9.25 Uhr. Wieder läuteten zu ungewöhnlicher Stunde die Kirchenglocken. Wie vor drei Jahren brannte die Scheune von Friedrich Wagner. Positiv für die Löscharbeiten war, daß es Tag war und Samstag und somit alle Feuerwehrleute sehr schnell am Brandplatz waren. Während ein Teil der Mannschaft den Brand bekämpfte, trieben die ander­en gemeinsam mit den Ortsbewohnern die Tiere beider Anwesen ins Freie. Fast gleichzeitig trafen die Stützpunktwehren aus Neuendettelsau und Windsbach ein. Nun konnte das Feuer von allen Seiten bekämpft werden. Auch die Ortswehren von Reuth und Bechhofen mußten noch ein­gesetzt werden. Dank des massierten Einsatzes aller Wehren und nicht zu letzt der Drehleiter konnte das Anwesen Schmidt größtenteils ge­halten werden. Menschen und Tiere kämen nicht zuschaden. Der Sachschaden würde auf 300.000 DM geschätzt. -

-Zu einem Brand bei der Firma Korft in Neuendettelsau wurden wir am 17. Oktober 1982 gerufen, wir wurden jedoch nicht mehr einge­setzt. 29. Dezember 1982, 2.15 Uhr: Zum zweiten mal in einem halben Jahr verkündeten die Kirchenglocken Feuer. Die Scheune von Georg Betz brannte bis auf die Grundmauern nieder. Der Einsatz der Feuer­wehr wurde durch Glatteis sehr stark behindert. Als die Wernsbacher Wehr am Brandplatz eintraf, war bereits eine Holzdecke herunter gebrochen, und hatte 8 Bullen unter sich begraben! Für sie kam jede Hilfe zu spät. Der Einsatz unserer Leute galt in erster Linie den Abschnitt zwischen Wohnhaus und Stallscheune, an dem das Feuer auf das Wohnhaus überzugreifen drohte. Die Stützpunktwehren Neuendettelsau und Windsbach, griffen nach kurzer Zeit mit all ihren Gerätschaften in die Löscharbeiten ein, so daß der Brand nach ca. l 1A Stunden zum größten Teil abgelöscht war und die auswärtigen Wehren abziehen konnten. Die Wehren aus den Nachbarorten Reuth, Bechhofen, Aich und Neuses, trafen durch das Glatteis sehr spät am Brandplatz ein und brauchten nicht mehr eingesetzt zu werden. Der geschätzte Sach­schaden belief sich auf 200.000 DM. Ein Mann unserer Wehr Friedrich Wagner mußte mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Selbstverständlich halfen wir wie in den vorangegangenen Brandfallen auch wieder bei den Aufräumungsarbeiten. Das Jahr 1982 war somit das ereignisreichste im negativen Sinn, in unserer Feuerwehrgeschichte.Ihren ersten Hochwassereinsatz hatte die FFW Wernsbach am 21. Mai 1985. Nach einem starken Gewitterregen trat unser Bach über die Ufer und überflutete in vier Anwesen die Keller. Mit Hilfe der „Bechhöfner Wehr" pumpten wir die Gebäude in 3 Stunden leer. Noch etwas erfreulicheres in diesem Jahr, für 25 Jahre aktiven Dienst erhielt Kommandant Helmut Grillenberger sen. das silberne Feuerwehr­ehrenzeichen. Am 3. März 1987 mußten wieder einige Kameraden nach einem schweren Regen Keller auspumpen. Ebenfalls 1987 am 4. Dezem­ber, konnte Erwin Scheuerlein für 25 jährigen aktiven Dienst geehrt werden. 1988 wurde das Feuerwehrgerätehaus umgebaut. Die Ausfahrt die erstens zu eng war, und zweitens direkt auf die Hauptstraße hinaus führte wurde auf die ungefährlichere Nordseite verlegt. Außerdem wurde von der Giebelseite an der Straße ein Meter abgenommen um die Über­sicht in der Kurve zu verbessern und noch Platz für einen Gehsteig zu bekommen. Die Kosten für das Baumaterial, insgesamt 31.832,10 DM wurden von der Gemeinde übernommen. Die Arbeit übernahm zum großen Teil die Feuerwehr in Eigenleistung. Insgesamt wurden 327 Stunden gearbeitet. Herzlichen Dank auch unserem damaligen Kreisbrandmeister Arlt, der das Kunststoffenster an der Giebelseite gestiftet hat. Zum dritten mal zum Keller auspumpen mußte unsere Wehr bei Kamerad Scheuerlein am 13. Juni 1990 ausrücken. Am 6. Juni 1990 wurde im Rahmen der Abnahme einer Leistungs­prüfung zweier Gruppen, unser renoviertes Gerätehaus offiziell über­geben. Vorstand Schröppel und unser neuer Kommandant, G. Hummel konnten Herrn Landrat Dr. Schreiber, Herrn Bürgermeister Kienner, Herr Kreisbrand Hähnlein, Herrn Kreisbrandinspektor Sichart, die Herren Kreisbrandmeister Arlt und Schneider, sowie die Kommandan­ten der Nachbarwehren begrüßen. Die Honoratioren bedankten sich bei den Wernsbacher Wehrmännern und stellten fest, daß diese Investition nicht umsonst war, da die Wernsbacher Feuerwehr in den vergangenen Jahren bewiesen hat, daß sie dringend gebraucht wird und auch zu ge­brauchen ist. Bürgermeister Kienner sicherte zu, daß die von Komman­dant Hummel beantragte Sirene im nächsten Jahr installiert wird. Zum erstenmal in unserer Feuerwehrgeschichte rief uns eine eigene Sirene zu einem Ernstfalleinsatz. Ein Mähdrescher auf einem Feld zwischen Neuendettelsau und Wernsbach war heißgelaufen und hatte das stehende Getreide entzündet. Wir rückten mit unserem TSA und einem Pumpenfaß aus und konnten mit der Neuendettelsauer Wehr den Brand in kurzer Zeit ablöschen. Es hat sich gezeigt, daß die Anschaffung einer Sirene Kostenpunkt 8.795,57 DM doch recht sinnvoll ist. In kurzer Zeit sind 18 Mann am Gerätehaus erschienen und wir konnten abrücken.

Im Rahmen der Generalversammlung am 14.12.1991 wurden wieder zwei Männer unserer Wehr für langjährigen aktiven Dienst ausgezeichnet.Erwin Nusselt für 25 Jahre und unser langjähriger 2. Kommandant Georg Maurer für 40 Jahre. Außerdem wurde Maurer noch zum Ehrenmitglied ernannt.

Dezember 1993: Zweimal kurz hintereinander mußte die Wehr ausrücken. Einmal zu einem Scheunenbrand in Reuth und einmal zum Keller aus­pumpen in Wernsbach. Ein halbes Jahr später am 1.7. Juli 1994 wieder Keller unter Wasser. Wir rückten wieder zum abpumpen aus. Für 25. Jährige Treue konnten am 9. Dezember 1994 3 Mann ausge­zeichnet werden. Unser langjähriger Vorstand Helmut Schröppel und die Kammeraden Hans Meyer und Werner Betz.

Über Sirene wurde die FF W Wernsbach am 5. Juni 1995, 0.45 Uhr zu einem Brand in der Gastwirtschaft in Neuses gerufen. Der Einsatz gestaltete sich wegen des unwegsamen Geländes an der Rezat als sehr schwierig. Trotz des massiven Einsatzes vieler Wehren, brannte das Wohnhaus mit allen Anbauten völlig nieder. Menschen kamen nicht zuschaden. Zu einem Zimmerbrand nach Neuendettelsaü mußten wir am 2. November 1997 ausrücken, brauchten jedoch nicht mehr einzugreifen.

Im Nachhinein betrachtet, kann man sagen, hat die kleine Feuerwehr Wernsbach recht bewegte 100 Jahre Feuerwehrgeschichte hinter sich gebracht. Möge unser Ort in Zukunft vor Feuer und Wassersnot verschont bleiben, und hoffen wir daß auch weiterhin junge Menschen bereit sind den Dienst am Nächsten in unserem Ort zu tun. Getreu dem Wahlspruch der Feuerwehren:       -Gott zur Ehr Dem Nächsten zur Wehr

Quelle Festschrift der FFW Wernsbach  Autor: Helmut Grillenberger sen.



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